VIA Kulturreihe Grenzgänge
Lesung mit Ilka Piepgras

- © Heji Shin
Ilka Piegras liest am 17.11.2010 im Rahmen der Kulturreihe "Grenzgänge" aus "Meine Freundin, die Nonne"
Als junge Mädchen waren sie beste Freundinnen – heute führen sie Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Ilka ist erfolgreiche Journalistin und Mutter von Zwillingen. Und Charlotte, die sich nun Diodora nennt, ist Äbtissin in Griechenland. Nach einer einschneidenden Begegnung mit einem Mönch war sie noch während ihres Kunststudiums in ein orthodoxes Kloster eingetreten – und machte dort auf ihre Weise Karriere. Im östlichen Christentum fand sie das, was sie in der Kunst jahrelang vergeblich gesucht hatte. Ihre Familie reagierte schockiert auf ihren Entschluss, dem bisherigen Leben den Rücken zu kehren – doch Diodora hat ihn nie bereut.
Zwanzig Jahre nach ihrer letzten Begegnung begibt sich Ilka auf den Weg zu ihrer Freundin – es wird eine Reise in die Vergangenheit und zugleich eine Suche nach Spiritualität in der heutigen Zeit.
"Piepgras' Fragen und Zweifel helfen den Lesern, ihre eigenen Fragen zu entdecken. Für die Reportage über ihren Besuch bei Diodora erhielt Ilka Piepgras 2008 den Katholischen Medienpreis. Ihr sorgfältig komponiertes, eindringlich erzähltes Buch ist ebenfalls preisverdächtig - eine Perle, wie man sie nicht alle Tage findet." Heinrichsblatt
Ilka Piepgras, Jahrgang 1964, ist Journalistin und lebt mit ihrer Familie in Berlin. Sie studierte in München Politische Wissenschaften und begann 1991, als Reporterin bei der Berliner Zeitung zu arbeiten. Nach einem Studienjahr in Harvard wechselte sie 1999 zur deutschen Ausgabe der Financial Times Deutschland, wo sie die Buchseiten in der Weekend-Beilage betreute. Heute ist sie Redakteurin im Magazin der ZEIT.
Mittwoch, 17. November 2010, 19.30 Uhr
Lesung mit anschließendem Gespräch
Veranstaltungsort: Schönhauser Allee 175, 10119 Berlin



